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 Der Weg des Häuptlings

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Tirips Erutan Dunkelhuf
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BeitragThema: Der Weg des Häuptlings   Mi März 07, 2012 8:25 pm

Beginn der Reise

Die ersten Strahlen des goldenen Lichts An'shes erstrahlen über dem Horizont.
Das gelbe Auge selbst ist noch verborgen, doch ein alter Bulle ist bereits auf
den Hufen. Er trägt nur einen einfachen Ledernen Kilt, welcher von einem
felligen Gürtel gehalten wird. Auf den Rücken geschnallt trägt er einen langen
Stab aus schwarzem Holz an dessen obrem Ende die Tatze eines Bären prangt.

Und so beginnt mein Weg nach Donnerfels. Ich hoffe ich bin rechtzeitig zum Fest
wieder hier im Dorf.

Der alte Bulle befestigt etliche kleine Beutel an seinem Gürtel - darunter einen reich
mit Symbolen der Erdenmutter, An'shes und Mu'shas verziertten - und schaut noch
einmal zu seinem Zelt. Seine tragende Gefährtin und sein Ziehsohn Hok'ee schliefen
und er wollte sie nicht aus ihrem verdienten Schlaf reißen. Er wendete seinen Blick
nach Norden und nickte entschlossen ehe er seine Reise begann.

Ich werde mich ihren Prüfungen stellen.

Sagte der alte Bulle zu sich selbst und schritt entschlossen weiter in Richtung der
mächtigen Felsen, die sich nördlich des Dorfes der Bluthufe erhoben und der Stadt
der Tauren ihren Namen verliehen hatten - Donnerfels. Er würde rechtzeitig zum
Fest des Vollmondes wieder bei seinem Stamm sein, auf keinen Fall würde er sich
dieses Ereignis entgehen lassen - nicht noch einmal.

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"Möge An'she Eure Pfade erhellen und Mu'sha stets über Euren Schlaf wachen"
- Friedenshäuptling Tirips Erutan Nachtfell -
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Tirips Erutan Dunkelhuf
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BeitragThema: Re: Der Weg des Häuptlings   Di März 13, 2012 10:19 am

Ankunft in Donnerfels

An'she stand hoch als der alte Schamane auf seinem zahmen Kodobullen den
Fuß des Donnerfelsens erreichte. Er ließ seinen Blick die Felswand empor-
schweifen und konnte ein leichtes Lächeln nicht unterdrücken.


Hier endet es also und beginnt von neuem.

Die Worte die er sprach hätten vermutlich jeden erschreckt der nicht gewusst
hätte was der alte Tauren meinte. Eine Reise endet und eine neue beginnt. Sein
Blick glitt hinüber zu den Aufzügen und er überlegte einen Moment. Schließlich
führte er seinen treuen Reitkodo fort von den gemütlichen Hölzernen Gefährten,
zum Fuß der Anhöhe der Geister.


Ich denke dieser Weg ist ... angemessener. Wenn ich bedenke, wieviel ich mit
der Erde und diesen Landen verbinde. Außerdem habe ich diese Felsen schon
lange nicht mehr erklettert.

Der alte Bulle lachte ehe sein Blick über die steile Felswand glitt und er sich
einen Augenlblick schüttelte. Nur leise, kaum hörbar sandte er ein Gebet an
die Erdenmutter ihn sicher treten und nicht stürzen zu lassen. Kurz darauf
zog er die Luft tief durch die Nüstern ein und stieß sie wieder aus, ehe er
den langen, beschwerlichen Aufstieg auf die Anhöhe begann.

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- Friedenshäuptling Tirips Erutan Nachtfell -


Zuletzt von Tirips Erutan Nachtfell am So Apr 29, 2012 10:30 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Tirips Erutan Dunkelhuf
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BeitragThema: Re: Der Weg des Häuptlings   Fr März 16, 2012 1:32 pm

Nur noch die letzten Strahlen des goldenen Lichts An'shes schimmerten am
Horizont, während allmählich die Nacht hereinbrach. Der alte Häuptling erreichte
den Rand des Plateaus der Anhöhe der Geister. Sein Fell troff vor Schweiß aber
er lächelte als er sich über den Rand zog und zum Zelt der Schamanen blickte.

Aah, lang ist es her, seit ich dieses Zelt das erste Mal betrat ... und nun fühle
ich mich wie an diesem Tag.

Langsam ging der alte Bulle auf das Zelt zu und trat hinein. Es war groß,
geräumig und kein Feuer brannte darin. Nur die ersten Wolfsaugen an einem
sich langsam verdunkelnden Himmel blickten in das Zelt. Dort standen sie, die
Geschwister und Erzschamanen Wolkenlied. Sie saßen auf Fellen und Decken
und schienen zu meditieren, wie sie es so oft taten.


Erzschamanin Lama Wolkenlied: Kommt Bruder Nachtfell, setzt Euch.

Dem alten Bullen fiel auf, dass sie nicht seinen Titel benutzte, doch er lächelte
Mild, denn er wusste warum. Tatsächlich, in diesem Zelt war er kein Häuptling
eines Stammes ... er war nur ein Schamane ... einer ... von vielen. Als sich
seine Augen an die Dunkelheit im Zelt gewöhnt hatten - was sie erstaunlicher
weise weniger langsam zu tun schienen als üblich - erkannte der alte Bulle,
dass er nicht allein mit den Erzschamanen war. Überall im Zelt standen und
saßen die Geister verstorbener Tauren - Ahnengeister. Einige erkannte der alte
Häuptling, andere waren ihm fremd da sie schon lang vor seiner Zeit gestorben
waren. Doch sie alle hatten eines gemeinsam, ihr Blick war auf ihn gerichtet.
Langsam ging er zum scheinbar einzigen freien Platz, nahe der drei Geschwister
die ihn hierher gebeten hatten. Er trug eine zeremonielle Paste auf seine Stirn
auf, wie es die Tradition verlangte. Die Paste stank fürchterlich, doch er war
den penetranten Geruch den der Urin brünftiger Kodobullen verströmte - wel-
cher Bestandteil dieser Paste, und der Grund für ihre enorme Wichtigkeit, war -
gewöhnt, immerhin hatte er selbst mehrfach diese Paste angerührt. Er schloss
die Augen und öffnete seinen Geist den Elementen.

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BeitragThema: Re: Der Weg des Häuptlings   Sa März 17, 2012 3:58 am

Die Reise eines Schamanen

Der Geisterwolf blinzelte, sein durchscheinendes Fell war etwas dunkler und ein
wenig länger als das der anderen drei Wölfe. Sie standen im Kreis um ihn herum
ihre Blicke fixierten ihn, dann öffneten sie eine Lücke in ihrer Reihe und wiesen
ihn mit einem Kopfrucken an hindurch zu gehen. Der geisterhafte Wolf folgte der
Aufforderung und trat zwischen den Schamanen hindurch. Sie streiften durch
eine Steppe und Tirips erkannte sie. Es war die Steppe des südlichen Brachlan-
des. Der alte Bulle in Geisterwolfgestalt sah sich um. Hier gab es keinen Krieg,
kein verwüstetes Land, kein Camp Taurajo. Seine Augen weiteten sich als er ein
männliches Taurenkalb entdeckte. Der kleine Bulle mochte vielleicht sieben oder
acht Sommer gesehen haben. Sein Fell war schwarz, ebenso die Hörner die -
obwohl der Bulle noch sehr jung war - wie kleine Dolche nach vorn ragten.

Eine Träne lief aus seinen Augenwinkeln über seine Schnauze als er sah, wie
der junge Bulle zusammenbrach, er wusste plötzlich ganz genau wen er dort
sah. Das Kalb rührte sich nicht und Tirips sah ihn mit geweiteten Augen an.
Schließlich regten sich die Finger des kleinen Bullen und der alte Häuptling in
Geisterwolfgestalt atmete erleichtert auf.


Erzschamanin Lama Wolkenlied: Dies war der Moment, da der Geist der Erde in
Euch erwachte. Sich Euch zeigte und Euch neue Kraft gab.


Ihre Stimme erklang im Kopf des alten Schamanen und er nickte leicht, er ver-
stand was sie meinte. Die Umgebung wandelte sich ...

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Zuletzt von Tirips Erutan Nachtfell am So Apr 29, 2012 10:31 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Weg des Häuptlings   So Apr 29, 2012 10:29 am

Ein Helles Licht erstrahlte und der Häuptling in Geisterwolfgestalt musste die
Augen zusammenkneifen um nicht geblendet zu werden. Als das Licht
schwächer wurde, öffnete der zottige Geisterwolf die Augen. Die Gestalt
beobachtet ein erneutes Abbild seiner Vergangenheit. Wenn gleich diese Version
seiner Selbst bereits weitaus älter war als in der vorherigen Vision, so war sie
doch noch erheblich jünger als der alte Häuptling es inzwischen war. Der alte
Bulle in Gestalt des Geisterwolfs lächelte als er den Augenblick erkannte. Es war
der Tag, da er sie zum ersten Mal getroffen hatte, seine Erste Gefährtin
Narunah Nebelfeder. Die Stimme von Erzschamane Garn Wolkenlied riss den
Alten aus seinen Gedanken.

Erzschamane Garn Wolkenlied: In diesem Moment berührte Euch der Geist des
Wassers. Die Liebe dieser Shu'halo - und Eure Liebe zu Ihr - heilten, die Wunde
in Eurem Herzen, die die Ermordung Eurer Eltern vor sovielen Sommern gerissen
hatte.


Der Alte nickte sanft und schloss seine Augen, er würde diesen Augenblick stets
in seinem Herzen bewahren und dem Geist des Wassers immer wieder dafür
danken, dass er ihn in diesem Augenblickt erwählt hatte.

Das Bild wandelte sich erneut. Doch das nächste Bild erschreckte den Alten um
so mehr. Eine salzige Träne rann seine Schnauze herab. Es war ein Augenblick
nur wenige Sommer nach dem vorherigen. Ein Druide des Zirkels besuchte den
jüngeren Bullen - der an dem Ort saß, wo er sich mit seiner Liebsten stets
getroffen hatte - nahe dem kleinen See auf der Hauptebene von Donnerfels.
Der Blick des Druiden war mitfühlend und dem jüngeren Abbild des Häuptlings
rannen Tränen über das Gesicht. Der Druide brachte die Nachtricht vom Tod
zweier Shu'halo. Jene, die das Herz des jungen Häuptlings gewonnen hatte und
das Kalb welches sie ihm hätte schenken können.


Erzschamane Garn Wolkenlied: Und in diesem Augenblick erwählte Euch der
Geist des Feuers. Eure Trauer, gepaart mit dem gerechten Zorn den Ihr
empfandet, hatten ihn beeindruckt und Euch in seinen Augen als würdig
bewiesen.


Der Alte Bulle wollte schreien, wollte die Vision verscheuchen, doch er erkannte,
dass Garn recht hatte. Dieser Augenblick hatte ihn geprägt, er hatte ihn
beeinflusst und er würde auch ihn für alle Zeit in seinem Herzen bewahren. Den
gerechten Zorn den er aus diesem Augenblick ziehen konnte würde er zum
Schutz seines Stammes - seiner Familie - einsetzen. Er nickte still und
betrachtete die Szene weiter ehe sie sich erneut änderte.

Der Geisterwolf sah sich um, diese Umgebung war ihm bekannt. Und es war
noch gar nicht solang her, dass er hier gestanden hatte. Er stand auf einem
Berg, dieser Berg wiederum war Teil einer Reise gewesen, die er einst
unternommen - und nach welcher er seinen Stamm in diese Lande geführt
hatte. Er kannte den Namen des Berges nicht, doch er wusste genau wo er sich
befand. Der Heulende Fjord von Nordend. Hier also hatte ihn der Geist der Luft
berührt?


Erzschamane Kador Wolkenlied: Ich sehe Ihr habt begriffen, alter Freund. Ihr
erkennt diesen Augenblick ebenso wie die anderen. Ihr hattet diesen Berg
bestiegen und Eure innere Wut herausgefordert. Und Ihr habt sie besiegt. Euer
Herz war voll von Zorn, ob der schrecklichen Dinge, die Ihr in Eurem Leben
bereits hattet erdulden müssen. An diesem Tag wurde Euer Herz befreit. Der
Geist der Luft berührte Euch und schenkte Euch inneren Frieden und
Gelassenheit. Wichtige Eigenschaften für einen Stammesführer.

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BeitragThema: Re: Der Weg des Häuptlings   So Apr 29, 2012 11:03 am

Heimkehr

Der alte Bulle riss die Augen auf. Die Visionen waren vorbei. Er lag noch immer in
dem großen Zelt der Erzschamanen auf der Anhöhe der Geister. Und noch immer
umgaben ihn diese zusammen mit den Geistern der Ahnen.

War das ... alles nur ein Traum?

Murmelte der Alte benommen und blickte sich fragend um. Er stützte sich mit
den schweren Händen am Boden ab um sich zu erheben, doch es gelöang ihm
nur mit großer Mühe.


Erzschamanin Lama Wolkenlied: Nein Bruder, was Ihr soeben durchlebt habt war
die Reise der Geister. Ihr saht die Augenblicke in denen die Geister der
Elemente Euch berührten. Ihr saht die Augenblicke, da Ihr ihnen am stärksten
verbunden wart, wo sie Euch für würdig erachteten. Und wir alle sahen was ihr
saht. Und wir alle führten Euch durch diese Visionen vergangener Ereignisse.


Ich habe verstanden, jeder dieser Augenblicke ... ebenso wie jeder andre
Augenblick hat mich zu dem gemacht was ich bin.

Erzschamane Garn Wolkenlied: Und ebenso wird jeder weitere Augenblick Euch
beeinflussen und verändern.


Erzschamane Kador Wolkenlied: Ihr wurdet von den Ahnen, den Elementen und
uns ... als würdig erachtet. Empfangt nun das Geschenk des Elementargeistes,
der Euch am stärksten verbunden ist.


Die Erzschamanen hoben ihre Hände empor und reckten sie der weit offenen
Zeltspitze entgegen. Zum ersten Mal bemerkte der alte Häuptling die
geschwungenen Linien, die jeden der drei an anderer Stelle zierten. Lama
Wolkenlied, durch Ihr Fell zogen sich am Bauch und an der Hüfte weiße und
graue Linien. Bei Garn zogen sich ebensolche Linien - von hellbrauner Färbung -
über die Brust. Und das Fell in Kadors Gesicht wurde von feinen rötlichen und
orangenen Linien durchwirkt. Der alte Häuptling erkannte die Bedeutung dieser
Linien. Jeder der Erzschamanen war mit einem anderen Element besonders Stark
verbunden. Lama mit dem Geist der Luft, dem Element der Gelassenheit. Garn
mit der Erde, dem Element der Geduld. Und Kador mit dem Geist des Feuers,
dem Element der Leidenschaft und der gerechten Wut.


Auch Weisenpfad hatte einst solche Linien an den Beinen gehabt. Erinnerte sich
der alte Bulle.
Linien von der Farbe des Wassers. Sollte dies nun mein Element
werden?


Er erhob sich und beobachtete die Erzschamanen, welche in leisen Singsang
verfallen waren. Er sah sich um und bemerkte, dass selbst die Ahnengeister ihre
Hände dem Zelthimmel entgegen gereckt hatten. Ein Schauer - welcher von
seinen Händen auszugehen schien - überkam ihn. Seine Augen weiteten sich,
als sie die Veränderung an seinem Fell bemerkten. An einigen Stellen verfärbte
sich das Fell zu einem hellen Braunton. Die Linien begannen sich - von seinen
Rücken ausgehend - über seine Arme auszubreiten und diese einige Male zu
umrunden. Die seltsame Veränderung, die den Alten überraschte und
erschütterte, setzte sich fort und endete erst, als die feinen Linien seine
Schulterblätter erreichten. Die Erzschamanen ließen ihre Arme sinken und
betrachteten den alten Bullen in ihrer Mitte mit einem zufriedenen Lächeln.

Erzschamane Garn Wolkenlied: Sieh einer an, Bruder. Wie es scheint, seid Ihr
ebenso stark mit dem Geist der Erde verbunden wie ich es bin. Es erfüllt mich
mit Stolz, dass ich es bin, der Euch in unserem Kreis aufnehmen darf. Ihr dürft
Euch nun Erdenrufer nennen. Wenn Ihr dies wollt.


Es ist mir eine Ehre, die ich gern annehmen werde. Doch bitte ich Euch mich
nun zu entschuldigen. Heute findet das Fest zu Ehren des weißen Auges statt
und ich muss mich beeilen wenn ich es noch leiten will.

Ohne die Antwort der Erzschamanen abzuwarten wandte sich der alte Bulle um
und stürmte aus dem großen Zelt. Er ließ die Erzschamanen, ebenso wie die
Ahnengeister zurück und stieß einen schrillen, lauten Pfiff aus. Kurz darauf
landete ein wunderschönes Windreiterweibchen auf der Anhöhe und ging in die
Hocke um dem Alten den Aufstieg zu ermöglichen. Mit einer Leichtigkeit, die
man dem schweren Shu'halo wohl nicht zugetraut hätte schwang er sich auf
den Rücken des Tieres. Mit nur zwei Schlängen der ledernen Schwingen erhoben
sich Tier und Reiter in die Luft und flogen so schnell wie nur möglich nach
Süden. Ihr Ziel: die Horizontmesa, denn dort würde das Fest stattfinden.

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