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 Die Geschichte der Dunkelhufe

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Tirips Erutan Dunkelhuf
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BeitragThema: Die Geschichte der Dunkelhufe   Di Apr 06, 2010 8:12 am

.:: Einleitung ::.
Der Stamm der Dunkelhufe. Ein noch recht junger Taurenstamm der von Tirips Erutan Nachtfell begründet wurde und der einst die südlichen Ebenen Mulgores seine Heimat nannte.

Der Vergangenheit ihres Häuptlings - einem Flüchtling der Grimmtotem - zum Trotz sind die Mitglieder dieses Stammes ihm treu ergeben und folgen ihm bedingungslos.


.:: Der Friedenshäuptling - Tirips Erutan Nachtfell ::.
Tirips Erutan Nachtfell, wurde geboren als Tirips Dunkelhuf, einziger Sohn von Rarhon Dunkelhuf und Erani Schwarzhorn zwei Angehörigen der Grimmtotem. Über seine Kindheit ist nicht viel bekannt, außer, dass er aus seinem Stamm geflohen war nachdem eine Eltern von ihren eigenen Brüdern ermordet worden waren weil sie den Stamm verlassen wollten. Er fand Zuflucht bei den Bluthuf Tauren und bekam dort seinen neuen Namen "Nachtfell". Aufgrund seines schwer einzuschätzenden Temperaments beschlossen die Ältesten ihm den Zweitnamen "Erutan" zu geben. Nach einigen Jahre während denen er von den anderen jungen Shu'halo eher gemieden wurde beschloss er mit seiner Vergangenheit abzuschließen. Er ließ seine Hörner weiß bleichen und unter großen Schmerzen in eine neue Form biegen. Als Zeichen seiner Treue zum Stamm der Bluthufe und ihrem Häuptling Cairne Bluthuf lies er sein linkes Horn mit einem goldenen Ring beschlagen. Er beschritt die Wege der Schamanen und studierte ihre Künste und Bräuche ausgiebig.

Nach einigen Jahren des Studiums begab er sich auf eine längere Reise, begleitet von einem Schutzgeist den ihm die Ahnen zugesandt hatten, ein gewaltiger Geisterhafter Wolf. Seine Reise führte ihn durch ganz Azeroth und durch die zerbrochene Heimatwelt der Orcs, Draenor. Als die Reise schließlich wieder in Donnerfels ihr Ende fand verschwand der Geisterhafte Wolf wieder und Tirips Erutan Nachtfell begründete den Stamm der Dunkelhufe mit dem Segen Cairne Bluthufs und den Ältesten von Donnerfels und führte sie in den Heulenden Fjord des unwirtlichen Kontinents Nordend.

...die Geschichte wird fortgesetzt...


Zuletzt von Tirips Erutan Nachtfell am Do Apr 22, 2010 5:48 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Kintan Adranos Wildwind

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Dunkelhufe   Mo Apr 12, 2010 6:04 am

.:: Kintan Adranos Wildwind ::.
Adranos wurde geboren als ein Sohn zwischen zwei Stämmen. Der Vater war ein Grimmtotem, die Mutter gehörte einem Stamm an der durch die Kolkarkriege vernichtet wurde. Unglückliche Umstände und die Abspaltung der Grimmtotem aus der "Gesellschaft" der Tauren führte dazu, das die junge Tauren mit ihrem Kalb das Land verließ, in dem sie es gebahr. Sie hatte vor langer Zeit die Heimat des Stammes verlassen um zu Reisen... es war nun an der Zeit wieder zu den Wurzeln zurückzufinden. Doch die Reise war gefährlich. Zentauren breiteten sich im Land aus, wie ein Insektenschwarm griffen sie Taurenstämme an... nicht mehr lange und sie würden eine ernsthafte Bedrohung darstellen. Wie es das Schicksal mit sich brachte wurde die junge Tauren getötet... Das junge Kälbchen welches sie mit sich trug wurde glücklicherweiße von einem Tauren aus dem Stamm der Bluthufe gefunden und zu diesen gebracht.

Als der Knabe alt genug war, bestimmte der alte Druide Hamuul Runentotem den jungen zu einem seiner Schüler zu machen. Adranos lernte wie die Natur im Gleichgewicht zu allem steht, was lebt und atmet. Er lernte das Leben - in welcher Form es auch erscheint - zu schätzen. Er strebte stets nach Großem, das war auch der Grund, warum man ihm den Namen "Wildwind" gab. Ungestüm und ungebremst stolperte er von einem Schlamassel ins nächste.

Doch auch diese Zeit ging vorbei und aus dem Knaben wurde ein stattlicher Bulle. Die Lehren Hamuul's brannten sich in den jungen Kopf des Tauren ein und sorgten dafür das er, trotz seines jungen Alters, ein recht kluger Kopf wurde. Durch die Tatsache das er stets ohne Eltern aufwuchs lies er sich auch von wenigen Leuten Gesetze machen, was dazu führte das er oft Tage und Wochen in der Wildnis verbrachte, und das trotz der Warnungen was die Zentauren anbelangt.

... die weitere Geschichte, und der Grund für ihn dem Stamm beizutreten werden folgen ...
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Khar Bluthorn

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Dunkelhufe   Di Apr 20, 2010 4:46 am

.:: Khar Bluthorn ::.
Khar wurde im Süden Kalimdors geboren.Er hat rund 67 Winter hinter sich. Sein Stamm war eine Abspaltung der Grimmtotem sie nannten sich die Blutmähnen. Sie waren kriegerischer und agresiever als die anderen Tauren und ihnen wurde oft mit Misstrauen begegnet...
Seinen namen erhielt er auf Grund seines recht zorniegen gemüts er neigt dazu Dinge mit der Waffe zu regeln statt mit Worten. Sogar seine Freunde mussten das schon feststellen.


Die Blutmähnen wurden eines Tages durch einen Angriff der Dämonen im dritten Krieg ausgelöscht. Khar überlebte, weil er zu diesem Zeitpunkt auf der Jagd war.
Seitdem reist er durch Azeroth und trägt die alten Zeremonien und Riten seines Stammes in seinem Herzen. Auf viele der anderen Tauren wirkt er ungestüm, brutal und stürmisch.
Khar ist ein geborener Krieger er selber sieht sich als Waffe um sein Volk und seinen Stamm vor den Gefahren die in der Welt lauern zu schützen.

Er kämpfte eine Zeit lang im Eschental mit den Geisterwölfen und trug einige schwere Verletzungen davon, die von dämonischen Waffen verursacht wurden.


Zuletzt von Khar Bluthorn am Sa Apr 24, 2010 11:20 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Shylenai Zwillingsaxt



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Ort : Geilenkirchen

BeitragThema: Re: Die Geschichte der Dunkelhufe   Sa Apr 24, 2010 10:16 am

.:: Shylenai ::.
Shylenai ist die Tochter von Thanor und Uda Zwillingsaxt, welche zusammen mit Cairne Bluthuf und den Tauren des Bluthufstammes durch die Lande reisten. Shylenai und ihre Zwillingsschwester Nanta erblickten das Licht der Welt, als die Bluthufe Tausend Nadeln in Richtung Feralas durchquerten.
Schon früh entdeckte man ihren stark ausgeprägten Seh- und Hörsinn, weshalb Shylenai bereits jung an Jahren und als einzigste von fünf Geschwistern den Weg des Jägers betrat und ihren Namen erhielt: "Die von Luchs und Adler Gesegnete".
Als sie ihren zehnten Winter hinter sich gebracht hatte und der Stamm das Steinkrallengebirge ein weiteres mal erreichte, nahm ihr Vater sie mit in die Wildnis, um das Spurenlesen zu üben. Jedoch fiel Shylenai, als sie einer Spur neugierig folgte, in die Höhle einer wolfsgroßen Spinne, aus welcher sie nur knapp von ihrem Vater gerettet wurde. Seither hat sie panische Furcht vor jeglichen Spinnen, gleich welcher Größe.

Zu den Zeiten, als die Zentauren die Shu'halo beinahe auslöschten, war Shylenai eine Meisterin des Bogens geworden und half, Angriffe der Zentauren mit den anderen Stammesmitgliedern zurück zuschlagen. Nach der Rettung durch Thrall und seinen Orcs und dem Aufbau von Donnerfels beendete sie ihre Jägerausbildung und verließ die Bluthufe und ihre Familie im Alter von 50 Jahren, um in der Welt herum zu reisen.
Nachdem es einige Monate her war, dass sie Mulgore verlassen hatte, traf sie auf einen Zwerg, mit dem sie ein Jahr lang reiste und dabei einige Kenntnisse in der zwergischen Sprache erwarb. Der Zwerg verließ Shylenai in Tanaris in der Stadt Gadgetzan, und sie setzte ihre Reise zum Krater von Un'Goro fort.

Von Hochmut geblendet betrat sie den Krater, glaubend, dass ihr aufgrund ihres überdurchschnittlichen Hör- und Sehvermögens nicht widerfahren könne; Doch sie wurde schnell eines Besseren belehrt. Kaum war sie einige Meter gegangen, wurde sie hinterrücks von einem Gifthautravasaurus angegriffen, dem sie ihre Narben zu verdanken hatte. Nur knapp entkam sie mit ihrem Leben, doch das Gift des Tieres hätte sie nieder gestreckt, wäre sie nicht von einem Druiden der Shu'halo gefunden und gerettet worden, der die Wirkung des Giftes so gut wie möglich hemmte und Shylenai auf schnellstem Wege nach Donnerfels zurück brachte.

Als sie in Donnerfels wieder zu sich kam, sah sie, dass sich einiges tat, seit sie ihr Volk verlassen hatte - Orcs, Trolle, und auch spitzohrige Menschen gingen durch die Straßen von Donnerfels. Nachdem sie genesen war, packte sie die Neugierde und reiste in die Stadt der spitzohrigen Menschen, die sich Blutelfen nannten. Dort traf sie auf eine Gemeinschaft namens "Anveenas Erbe", welche Shylenai rekrutierte.
Doch sie verweilte nur ein Jahr bei den Erben Anveenas und kehrte nach Donnerfels zurück.

Seither waren fünf Jahre vergangen, und Shylenai sah sich nach einem neuen Stamm um, da sie sich selbst als "stammlos" sah, und aufgrund ihres bunten Stammbaumes, der sich aus Bluthuf-, Morgenwandler-, ein oder zwei Grimmtotem-, Nebelläufer-, Rach- und Runentotem-, Himmelsjäger-, Seinhuf-, Donnerhorn-, Wildmähne- und Winterhuf-Angehörigen zusammensetzte, wusste sie ebenfalls nicht, zu welchem sie hätte hingehen sollen, bis sie Tirips Erutan Nachtfell traf und später seinem Stamm, den Dunkelhufen, beitrat.
Als mehrere Monde vergangen waren, trat ein junger Druide namens Kintan Andranos Wildwind dem Stamm bei, welcher mit Shylenai einen Bund einging und eine Tochter zeugte.
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Bobangadyra Hunhuurtuu

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Ort : Hünfeld, Hessen

BeitragThema: Re: Die Geschichte der Dunkelhufe   Do Jun 10, 2010 10:53 am

Wie Bobangadyra Hunhuurtuu zu ihrem Namen kam

Sie wuchs auf unter der Sonne Mulgores, unter den Bäumen Feralas und in den unwirtlichen Wadis Desolaces.
Ihre Eltern hielt es nie lange an einem Ort, sahen sie doch ihre Berufung darin ihr druidisches Wissen über Heil- und Pflanzenkunde jedem in Kalimdor zugute kommen zu lassen, ungeachtet aller Gefahren. Überall wo sie ihre Zelte aufschlugen, errichteten sie einen kleinen Kräutergarten, behandelten Kranke und Sieche, sammelten fremde Pflanzen und erforschten die Mysterien der Erdenmutter...
Auf längeren Wegstrecken noch in der Kälberkiepe auf dem Rücken ihrer Mutter, bekam die kleine Shu'halo davon nur wenig mit. Doch schlummerte auch in ihr bereits die Heilerin. So meinten es jedenfalls ihre Eltern zu sehen.
Sie nannten sie Bobangadyra „Lied der wogenden Steppe“, denn ihre Stimme war voll und kräftig und sie hatte eine ihr eigene fremdartige Art zu singen, weit tragend, wie ein Summen oder Flöten, doch tief aus ihrer Kehle kommend.
So gedachten die Eltern Bobangadyra ganz in ihrer Tradition zu erziehen und aus ihr eine dem Gleichgewicht der Kräfte zugetane Heilerin zu machen.

So zogen sie durch die Lande und alles war gut. Bis auf die immer wiederkehrenden Alpträume der kleinen Bobangadyra ... von galoppierenden Hufen, großen dunklen vierbeinigen Leibern auf grauem Grund, von Geschrei und... Blut. Seitdem sie sich Desolace näherten, plagten diese sie fast jede Nacht und auch tagsüber blieb die kleine Taurin nicht von jenem Traumgesicht verschont.
Da sie öfters solche Traumgesichte hatte, ihre Eltern sahen darin eine weitere Gabe der Erdenmutter, diese sich aber nicht immer als zutreffend erwiesen, versuchten sie Bobangadyra zu beruhigen. Nicht alle schlimmen Träume müssen wahr werden, die Erdenmutter würde Ihre schützende Hand schon über sie halten.

Doch eines Tages dann....
Sie hatten die Grenze zu Desolace erst seit einer Weile überschritten und sie wanderten in Richtung des Geistwandlerpostens, als sie laute Rufe und Getöse von unzähligen Hufen vernahmen: Kolkar!
Fortlaufen schien zwecklos, waren die Zentauren doch bei weitem schneller als die kleine Taurenfamilie mit dem ganzen Gepäck. Die Eltern verteidigten sich tapfer, doch schließlich unterlagen sie der Übermacht. Als die Mutter fiel, purzelte Bobangadyra aus der Kiepe, rollte ein Stück weit, raffte sich dann aber auf und lief schreiend zu ihrer Mutter. So klein sie war, wollte sie ihr dennoch helfen. Ein Zänker der Kolkar sah sie, stellte sich ihr in den Weg und trat sie. Bobangadyra sackte in sich zusammen und blieb wie tot liegen. Die Kolkar, sich sicher wähnend die ganze Familie getötet zu haben, zogen marodierend weiter.

Grau.... sandig grau... und trocken.... schrilles Gekreische von oben weckten die Kleine Taurin, und sie spürte das sie sich fortbewegte ohne auch nur einen Muskel zu rühren.
Was passierte mit ihr? Langsam versuchte sie den Kopf zu heben, doch alles schmerzte und so ließ sie sich wieder zurück sinken.
Später... wieviel später vermochte Bobangadyra nicht zu sagen, wurde sie abermals wach, und fand sich in einer kleinen Hütte wieder. Sie hörte leises kieksiges Gemurmel und etwas weiter entfernt, tiefes Schnaufen. Das Schnaufen erinnerte sie an die großen umherstreifenden Kodos, die sie mal mit großen Augen bei einer Rast beobachtet hatte, aber die keckernden heiseren Stimmen konnte sie nicht zuordnen. Und schon gar nicht verstehen.
Sie hatte nicht mehr solche Schmerzen, tastete nach ihrem Kopf und fühlte einen Verband. Vorsichtig versuchte sie sich aufzusetzen und fand sich Aug in Auge mit dem Ursprung der Stimmen. Kleine grüne spitzohrige Wesen waren mit ihr in der Hütte, drei an der Zahl und starrten sie an!
Und dann fingen sie an zu brabbeln, schnell und unverständlich, umringten sie und betasteten ihren Kopf, dann ihre Arme und Beine, nickten und grinsten. Klopften ihr schließlich auf die Schulter und sprachen, wenn auch in gebrochenem Akzent, zum ersten Mal etwas das die kleine Shu'halo verstehen konnte:
„Tachchen, junge Hornträgerin, hast großes Glück gehabt, dass Bromine, Klein-Mims und meine Wenigkeit zur rechten Zeit am rechten Ort waren. Ich bin Nickel“.

Wie sich herausstellte war sie von der Goblinfamilie Queckflick, bestehend aus Vater Nickel, Mutter Bromine und Tochter Klein-Mims im grauen Staub eines Wadis aufgefunden worden. Die drei waren gerade mit Sack und Pack und einem eigenen Kodo in einer Karawane nach Desolace gekommen, um sich dort niederzulassen. Hier in Desolace war Platz genug für Nickel, ein begnadeter und aufstrebender Ingenieur, der sich mit seinen Erfindungen und seiner neugierigen Umtriebigkeit auf dem Gebiet der E. M.-C. E. U. L. D. (experimentell mechanisch-chemischen Entfernung unliebsamer lästiger Dinge) einen Namen gemacht hatte....
... nicht immer einen mit Hochachtung ausgesprochenen Namen. Doch dank eines Freundes aus der schimmernden Ebene, hatten sie einen Platz in der Karawane bekommen und so war es ihm und seiner Familie möglich hier neu anzufangen.

Und diese Tatsache sollte auch für Bobangadyra ein Neuanfang bedeuten. Aus unerfindlichen Gründen (die nur die Erdenmutter kennt) nahmen die Queckflicks sich Bobangadyras an und kümmerten sich fortan um sie. Auch wenn vermutlich im Geistwandlerposten jemand vom Tauren-Volke sein mochte, schlugen sie abseits von dort, aber in Sichtweite von Kormeks Hütte ihr Lager auf.
Den schrecklichen Verlust ihrer Eltern stets vor Augen und im Herzen, boten ihr die Queckflicks Ablenkung und ganz neue Perspektiven. Ihre Kopfverletzung heilte schnell und gut, was nicht zuletzt an ihrer Verbundenheit mit der Erdenmutter lag.
Insbesondere Klein-Mims wurde eine gute Freundin, nachdem sie böse von einem Schreckenssturzflieger verletzt worden war und Bobangadyra allein durch eine kleine Berührung begleitet von einem Summen ihr den Schmerz nahm.
Nickel arbeitete Tag und Nacht an seinen Geräten, mechanischen Teilen und mischte übel riechende Substanzen zusammen. Bobangadyra sah ihm oft dabei zu, traute sich aber meist nicht in die Nähe, denn nicht selten flogen plötzlich Dinge durch die Luft. Sie beobachtete Nickel und Nickel beobachtete sie. Eines Tages dann reichte er ihr einige Kupferbolzen und einen Modulator aus ebensolchen Material. „Hier, nimm und versuch mal die Bolzen mit dem Modulator zu verbinden. Er grinste und tätschelte ihren Unterarm.... denn auch wenn sich Bobangadyra angewöhnt hatte gebückt zu gehen, damit der Unterschied zwischen ihr und ihrer neuen Familie nicht allzu offensichtlich erschien, so überragte sie doch die Goblins schon ein gutes Stück.
Sie nahm das Gereichte entgegen und hockte sich hin, um mit der Arbeit zu beginnen. Sie strengte sich an, wollte einen guten Eindruck machen. Unwillkürlich schob sie vor lauter Konzentration, noch waren ihre Hände ungeschickt, die Unterlippe vor.
Nickel stand vor ihr mit verschränkten Armen. Bobangadyra konnte nicht sehen dass auch Klein-Mims und Bromine dazugekommen waren. Alle drei nun beobachteten sie, zwinkerten einander zu und bedachten die Bemühungen der kleinen Taurin mit schmunzelnder Nachsicht.
Bobangadyra drehte und drückte, drehte und drückte, Schweiß begann ihr von der Stirn zu perlen und kleine Laute der Anstrengung entschlüpften ihrem Mund. Mit einem erst gepressten „Hnhrr“ dann erleichtert ausgeatmeten „tuu“ gelang ihr schließlich, was Nickel ihr aufgetragen hatte.
Klein-Mims klatschte in die Hände, Bromines Schmunzeln war so breit wie der Hintern eines Kodos und Nickel trat auf Bobangadyra zu und fasste sie geradezu feierlich, mit ernster Miene, an den Händen, drehte diese langsam so, dass die Handinnenflächen nach oben zeigten und sprach: Ich hätt's ja fast nicht für möglich gehalten, aber aus dir können wir ja glatt eine vortreffliche Ingenieurin machen!“ Ein kurzer Blick über die Schulter zu den anderen beiden, ein Nicken, ein Grinsen und er fuhr fort:
„Und nun haben wir auch einen ebenso vortrefflichen Namen für Dich: Hunhuurtuu!




((Sooo, das wäre das erste Kapitel im Leben Hunhuurtuus.... wie sie nun dann doch wieder in Kontakt mit ihrem Volk kam, wie sie ihre Berufung als Druidin wiederfand und was weiter noch so geschah, geschieht und geschehen kann, wird an anderer Stelle erzählt. Ob weitere Worte über die Traumseherin den Weg in dieses Forum finden ... wer weiß?
Erstmal möchte ich euch aber nicht über Gebühr strapazieren, der Text ist schon länger ausgefallen, als ich erst dachte ....Wie sich dann für mich selbst beim Verfassen herausstellte, ist die gute Hunhuurtuu wohl doch jünger als angenommen. Jahaa, ich hab mal ein bißchen Lore recherchiert.... aber nur'n klein bißchen geek wegen der Möglichkeit, dass sie Goblins trifft http://www.wowwiki.com/Goblin, etc. )
Aber ich war mir ja nie so absolut sicher wie alt sie denn nun tatsächlich ist... wir haben im Gildenchat ja mal darüber geredet und ich hatte sie durchaus schon als „erwachsene“ Taurin gesehen, jedoch wenn ich der Zeitlinie auch nur eine Winzigkeit folge, dann haut das nicht hin. Insbesondere da die Goblins auf keinen Fall in ihrer Vita fehlen dürfen alien
Da ändere ich eben ihr Alter (zudem weiß sie ja vielleicht selbst ihr richtiges Alter gar nicht, so dass es ic damit auch keine Kollision gibt).
Jemand der absolut Lore-anhängig ist.... nunja... der wird sicher vieles in dem Kapitel/der Geschichte finden, dass nicht passt....
Dennoch hoffe Ich, dass ihr ein bißchen Spaß beim Lesen hattet und nicht , und sage mal Bis dann, Ebene Wege und Günstige Winde ))


Zuletzt von Bobangadyra Hunhuurtuu am Do Jun 17, 2010 1:52 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Paahune

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Dunkelhufe   Sa Jun 12, 2010 11:30 pm

Der Körper des Tauren war in der Dunkelheit kaum zu sehen, lediglich das Mondlicht verriet seine Anwesenheit, indem es ihn von der Seite beleuchtete. Er stand da, regungslos, einen Becher in der Hand, und schien die in der Ferne aufragenden Berge des Steinkrallengebirges anzustarren.

"Paahune?"
Die Gestalt zuckte etwas zusammen, dann drehte sie sich um und schaute die sich nähernde Tauren an.
"Shylenai!" seine Stimme lächelte leise, "was treibt dich hierher ?"
"Du. Du wirst vermisst am Feuer. Tirips fragte bereits, wohin du dich verzogen hast."
"Und du wusstest, wo ich bin?" Seine Augen schauten fragend.
"Ja." Sie stockte kurz. "Ich meine, ich habe es vermutet. Du stehst sehr oft hier und schaust in diese Richtung auf das Gebirge. Deswegen habe ich hier nachgesehen." Jetzt lächelte sie. "Wieso? Ich habe es schon oft bemerkt, nur du warst so versunken, du hast mich nie bemerkt."

Er drehte sich um und blickte wieder in Richtung der Berge. Er schien kurz mit sich zu ringen, dann kam sein linker Arm hoch und sein Finger deutete auf einen der Berge. "Da. Da hinter dem Berg bin ich geboren. Da liegt meine Heimat. Da liegt meine Familie." Ein Hauch von Schmerz war in seiner Stimme zu spüren. Shylenai legte in der ihr eigenen Art den Kopf schief und trat neben ihn. "Wieso liegt da deine Familie? Ich habe deinen Vater erst gestern noch getroffen, er sah sehr quicklebendig aus."

"Nein, nicht körperlich." Paahune lachte leise. "Dort liegt meine Familie, wie ich sie vermisse. Das Vertraute, die Wärme, das Zusammenleben."
Shylenai setze sich. Paahune schaute sie verwundert an und zog die Augenbrauen fast bis zum Hornansatz.
"Setz dich neben mich." Shylenai klopfte auf den Boden neben sich. " Du hast noch zu trinken, also kann dir die Kehle nicht trocken werden. Erzzähl mir von deiner Familie," sie deutete nach Norden, "von deiner Familie dort oben."
Er lachte, es kam etwas stossweise aus seiner Kehle. Aber er setze sich zu ihr und schaute sie an.
"Meine Familie da oben? Meine Kindheit? Da gibt es nichts zu erzählen."
"Ach." Sie linste ihn kokett und frech von unten an. "Dann bist du bereits als erwachsener Taure auf die Welt gekommen?" Er schüttelte den Kopf, grinsend. "Na, dann erzähl!"

"Nun ... also. Hm. Ich bin vor ca. 34 .. oder sind es mehr? 35? 36? Wintern auf die Welt gekommen. Meine Mutter sagte. es sei ein Spätsommertag gewesen, sie waren vor einem herannahenden Gewitter geflüchtet, als die Wehen einsetzten. Sie schafften es gerade noch bis zum Zelt, als draussen der Regen anfing zu fallen." Paahune wandte kurz den Kopf ab und schaute nach Norden. "Meine Mutter sagte, es war komisch, weil sie immer auf den ersten Blitz warteten, aber er kam nie. Nur der Regen. Nun, ich wurde also in die Welt geschwemmt."

Paahune unterbrach kurz, um sich besser hinzusetzen und einen Schluck aus seinem Becher zu nehmen. Shylenai nutze die Gelegenheit. "Und wo genau ist 'da oben'?"

"Nördlich des Mirkfallon-Sees. Im Prinzip waren es nur wenige Zelte, eigentlich nur meine Familie - von Stamm konnte man da nicht sprechen - " er unterbrach sich kurz " also meines Vaters Großeltern, meine Vater Breanu und meine Mutter Shama, die Geschwister meiner Eltern, die noch nicht verheiratet waren, also Tante Breara und Onkel Opheus ... " er dachte noch weiter nach, "weitere Verwandte und noch eine andere Familie, die einfach da war, weil es dann sicherer war. Im Prinzip war es ein Jäger- und Sammlerlager .. mein Vater ist ja auch Jäger, Tante Breara ist Jägerin und meine Mutter kannte sich gut mit Kräutern aus und war sehr oft tagelang mit mir auf dem Rücken unterwegs, um dort Kräuter zu sammeln und neue zu untersuchen. Es war ein ruhiges Leben, ich bin aufgewachsen mit dem Geruch nach Wald und nach Kräutern. Ab und zu dürfte ich meine Vater nach Sonnenfels begleiten, um dort unsere Waren einzutauschen oder zu verkaufen. Sonnenfels - " er lachte " das war große Welt". Er nahm einen weiteren Schluck. "Ich wuchs heran, schwamm im See, half meiner Mutter beim Kräutersortieren und meinem Vater beim - ach, bei allem Möglichen. Mein Bruder wurde in der Zeit geboren, ich übernahm das Aufpassen auf ihn ... " sein Blick schweifte ab " ... es war alles perfekt."

"Und dann?"

"Nun, dann kam diese verhängnisvolle Nacht. Onkel Opheus sagte an dem Abend am Feuer noch, dass er eine Unruhe im Wald verspüren würde und auch Tante Breara meinte, die Tiere wären etwas verschreckt. Wir nahmen aber nichts Böses an, Vater aber teilte zur Vorsicht eine Wache ein ... wir hatten es immer wieder mal mit marodierenden Banditen zu tun und Vater ist ein vorsichtiger Mensch. Das rettete uns das Leben."

"Kurz nach dem Schlafengehen wurde ich durch Mutter geweckt und zum Schweigen verdonnert. Sie nahm Amo - meinen kleinen Bruder - an der Hand und führte uns zu den Hängen oberhalb unserer Zelte, wo das Unterholz dicht war und wir nicht so gesehen werden konnten. Nach einer Weile roch ich Rauch und meine Mutter drückte uns noch tiefer ins Gebüsch und gebot uns absolutes Stillschweigen. Nach einer mir unendlich erscheinenden Zeit schliesslich kam mein Vater, Breara und Opheus und führten uns südlich um unser Lager herum Richtung Sonnenfels. Die ganze Zeit lastete ein schweres Schweigen auf allen. Die Gesichter meiner Eltern verboten jedes Nachfragen. Man steckte uns in Sonnenfels ins Bett. Erst am nächsten Morgen erfuhren wir, was passiert war: Ein ganze Horde von Zentauren war das kleine Tal - ich glaube, es heisst jetzt verbranntes Tal - heraufgekommen. Tante Breara - sie hatte die Wache übernommen - hatte sie bemerkt und als sie die schiere Menge sah, lief sie ins Lager zurück und warnte alle. Die Kühe und Kälber wurden ins Unterholz geschickt, die Bullen blieben und hofften, dass das Lager nicht entdeckt wurde. Wir hatten Pech. Kämpfen wäre aussichtlos gewesen, so zogen sich mein Vater und die anderen zurück und das Lager, unsere Vorräte, die Felle, einfach alles wurde ein Raub der Flammen der Zentauren."

Paahune schüttelte seinen Kopf.

"Wir waren einfach einem Trupp der Zentauren aus Desolace zum Opfer gefallen. Sie hatten vorher versucht, über einen Gebirgspass Sonnenfels anzugreifen, holten sich dabei aber eine reichlich blutige Nase im engen Pass bergauf. Also schauten sie sich nach einer Umgehung des Passes um ... und kamen durch das kleine Tal auf den Mirkfallonsee und auf uns zu." Er lachte bitter "Pech eben".

Shylenai schaute mitfühlend auf Paahune, schwieg aber. Nach einer Weile fuhr Paahune fort.

"Nach ein paar Tagen versuchten es die Zentauren dann von der nördlichen Seite von Sonnenfels aus. Durch unser Eintreffen aber waren alle gewarnt und sie holten sich die nächste blutige Nase. Ich .. " er stockte kurz und blickte entschuldigend zu Shylenai " .. weiss das natürlich nicht selbst, sondern hab's erzählt bekommen. Ich war zwar schon ca. 25 Winter alt, aber es waren genügend Kämpfer da und ich hatte ja keine Ausbildung. Also wurde ich als 'älteres Kalb' beauftragt, auf die Kleinen aufzupassen. Man erzählte es mir nach der Schlacht."

"Wr warteten ab, ob sich die Zentauren wieder verziehen würden. Ihre direkten Angriffe auf Sonnenfels hörten zwar auf, aber starke Verbände patroullierten immer wieder durch das nördliche Gebiet, so dass wir im nächsten Sommer beschlossen, hier unsere Zelte abzubrechen" Paahune lachte humorlos auf "naja, was heisst abbrechen, sie waren ja schon abgebrannt .... und unser Glück im Brachland zu versuchen. Wir schlossen uns einem gut bewachten Händlerzug an, mit dem wir aus dem Steinkrallengebirge herauskamen."

"Wir merkten aber schnell, dass das Brachland nicht unser Land war: zu heiß, zu staubig. Wir waren Tauren aus dem Gebirge, wir waren Kühle und Winter gewohnt, nicht Hitze. Während wir noch übrelegten, was wir machen sollten, trafen wir beim Händlerposten, bei dem wir unsere Arbeit gegen anderer Leute Arbeit eintauschten, Onkel Rahauro. Er war auf dem Rückweg zu uns gewesen nach seiner Ausbildung zum Druiden in Feralas und sehr überrascht, uns hier am Eingang zum Steinkrallengebirge zu finden. Wir erzählten ihm von den Entwicklungen im Gebirge und unsere Probleme hier im Brachlamd."

"Er war es schliesslich, der uns nach Donnerfels gebracht hat. Er erzählte uns von Cairne Bluthuf und dessen Traum und den grünhäutigen Fremden, die neu ins Land gekommen waren. Wir beschlossen gemeinsam, uns den Traum des Cairne Bluthuf mal näher anzusehen ... er bot auf jeden Fall mehr als Staub und Hitze und Wassermangel."

"Wir zogen also mit dem Etwas an Habe, was wir hatten, und viel neuer Hoffnung los Richtung CampTaurajo. Dort in der Gegend sollte sich laut Onkel Rahauro Cairne mit seinem Stamm aufhalten. Am dritten Tag unserer Reise entdeckte Tante Breara einen der grünhäutigen Fremden nahe des Weges: zwei seiner Gefährten lagen tot am Wegesrand, um sie herum einige ebenfalls tote Zentauren, er selbst war verletzt und blutete aus einigen Wunden."

"Mutter versorgte seine Wunden, was er geschehen liess, anscheinend kannte er Leute unseres Volkes. Wir konnten aber seine Sprache nicht, auch nicht Onkel Rahauro und er unsere nicht. Wir boten ihm mit Gesten an, seine Gefährten und ihn zur nächsten Siedlung zu bringen. Er deutete aber auf die Stelle, wo er stand und dann nach Süden. Dann weiteten sich seine Augen und sein Arm fuhr herum nach Westen. Dort sahen wir eine schnell größer werden Staubwolke. Zentauren! Anscheinend hatten sie Verstärkung geholt oder wollten ihre Toten holen."

"Ein Kampf war unvermeidlich ... und sie waren in der Überzahl. Die Bullen stellten sich vor uns, ich sollte das Lastkodo beruhigen und halten und die Kühe und die Kälber wurden hinter das Kodo gebracht. Erbärmliche Verteidigung ..., aber die einzige, die uns blieb. Wir wehrten uns tapfer. Plötzlich hörte ich einen Schrei hinter meinem Rücken. Ich rannte um das Kodo herum und sah, wie zwei Zentauren mit meinen Eltern kämpften, während ein dritter sich meinen kleinen Bruder gegriffen hatte. Ich brüllte auf und stürmte los ...mein Vater fuhr ebenfalls herum und wollte
sich auf den dritten Zemtauren stürzen, um seinen Sohn zu retten. Der Streitkolben des Zentauren traf ihn mit voller Wucht an der Hüfte und er brach im Laufen zusammen. Der Zentaure stürzte ihm nach und wollte sein Leben mit einem Hieb auf den Schädel beenden. Ich war wie von Sinnen ... ich schickte ein Stoßgebet zur Erdenmutter und zu allem, was ich kannte, und bat um Hilfe. Und die Erde half mir. Sie öffnete einen Spalt unter dem heranstürmenden Zentauren, dieser verlor den Halt und stürzte über seine Vorderbeine. Meine Mutter beendete dessen Leben."

"Der Kampf war vorbei. Wir hatten, gedeckt vom Rücken des Kodos, nicht bemerkt, dass von Süden eine Gruppe Orcs uns zu Hilfe gekommen war. Deswegen hatte der Orc, den wir gefunden hatten, auch bleiben wollen. Er hatte auf Hilfe gewartet. Gemeinsam erreichten wir dann Camp Taurajo."

Paahune nahm einen Schluck aus dem Becher, drehte seinen Kopf weg von Shylenai und starrte wieder nach Norden.

"Aber wir hatten einen schrecklichen Verlust erlitten. Amo war weg, geraubt von den Zentauren. Wir haben eine Woche lang die Gegend abgesucht, um wenigstens seine Leiche zu finden, Nichts. Auch Rahauro als Druide konnte nicht helfen.Meinen Vater hatte es ebenfalls schwer erwischt: Der Streitkolben hatte ihm das Becken zertrümmert und sie konnten es nur unvollständig heilen. Seitdem hinkt er, das Hinken hast du wahrscheinlich schon bemerkt."

Shylenai nickte.

Nach dem Vorfall wurde ich zu einem der Schamanen aus dem Bluthuf-Stamm geschickt ... meine Eltern hatten die Erdspalte sehr wohl bemerkt. Dieser nahm mich dann auf als Schüler. Wir schlossen uns dem Zug der Bluthufe und ihrem Traum an. Den Rest - diese Geschichte hier - kennst du ja."

Paahune wandte sich wieder Shylenai zu.

"Jetzt sitze ich hier und starre in meine alte Heimat. Als ich noch am Mirkfallon-See saß, blickte ich oft nach Süden und fragte mich, was jenseits der Berge lag."

Shylenai schaute auf und erhob sich. Vorsichtig klopfte sie den Staub aus ihrer Kleidung. "Jetzt weisst du es.".

"Ja." Er verzog seinen Mund zu einem leises Lächeln. "Aber was ich nicht wissen möchte, ist, was man über uns sagt, wenn wir weiter verschwunden bleiben oder wie sauer Tirips werden kann, wenn wir nicht zurückkehren."
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Sechmet

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BeitragThema: Re: Die Geschichte der Dunkelhufe   Mo Jan 17, 2011 8:12 am

Die Geschichte zweier Schwestern Sechmet und Aenimas Bluthuf:

Sechmet (ein Name der die Wildheit der Katzen ausdrückt), später unter dem Namen Sechmet Sturmkrähe bekannt, (da sie so oft in der Gestalt einer Sturmkrähe zu sehen ist, und eine schier unendliche Zahl an Ebenen, Steppen, Flüssen, Feldern und allen anderen erdenklichen Landschaften erkundet), ist die Tochter von Tharg Schlachtruf vom Stamm der Grimmtotem und Nitawa Herbstfell vom Stamm der Bluthufe. Sechmet wurde im Dorf der Bluthufe geboren. Es war eine glückliche Kindheit, in der ihr ihre Mutter lehrte, die Natur, die Lebewesen und vor allem die Erdenmutter stets zu respektieren und zu achten.

Als sie an einem sonnigen, warmen Frühlingstag die freudige Nachricht vernahm, dass sie bald ein Schwesterlein bekommen würde, brach unerwartet gleichzeitig auch ein furchtbares Unglück über die kleine Familie herein.
Ihr Vater, Tharg Schlachtruf, wurde überraschend zum Stamm der Grimmtotem gerufen.

Voller Trauer verlies Nitawa, zusammen mit der jungen Sechmet, das Dorf der Bluthufe und kehrte in ihre Heimat Camp Narache zurück. Im Schutz ihres alten Stammes gebar sie schliesslich ihre zweite Tochter, Aenimas, welche man später Aenimas Wolkenherz nennen würde (der Name repräsentiert die reine, unvoreingenommene sowie stets herzliche, hilfsbereite Art der jungen Schamanin). Sechmet und Aenimas wuchsen zusammen auf und entwickelten rasch eine starke und innige Bindung zueinander. Die Schwestern erlebten unzählige Abenteuer und bestanden so manche Prüfung geminsam.

Doch als Sechmet das 30. Lebensjahr erreichte, wurde sie immer stärker von einer Sehnsucht nach der Ferne gepackt. Sie wollte die Wunder Azeroths entdecken, sehen was die gütige Erdenmutter der Welt noch für Lebewesen geschenkt hat. Ihre Mutter spürte dies und drängte ihre älteste Tochter dazu, nicht weiter zu verweilen.
Und so brach Sechmet von Camp Narache gen große, weite Welt auf.

Nun waren Aenimas und ihre Mutter Nitawa alleine. Die jüngere Schwester, jetzt ganz auf sich alleine gestellt, entdeckte rasch ihre Verbundenheit zu den Elementen der Erde. Auch den Ältesten des Dorfes blieb diese Gabe nicht lange verborgen und so begannen sie, diese zu fördern.Die Jahreszeiten zogen vorbei und Nitawa wurde langsam älter und schwächer. Sie spürte, dass die Erdenmutter sie bald rufen würde.
Doch Aenimas, jung, naiv und im Glauben, die Welt verändern zu können, wollte dieses Schicksal nicht akzeptieren. Sie wollte ihrer Mutter helfen, ihr zumindest noch einen weiteren Frühling ohne Schmerzen schenken.
Und so reiste Aenimas fest entschlossen nach Donnerfels, um von den Ältesten die nötige Weisheit zu erfahren.
Nach wie vor verbissen auf der Suche, nach dem richtigen Wissen um ihrer Mutter helfen zu können, ereilte sie einige Wochen nach Ankunft in Donnerfels, die Nachricht, dass Aenimas umgehend nach Camp Narache zurückkehren müsse. Der jungen Schamanin war bewusst, was dies bedeutete und so begab sie sich auf den Rückweg um ihrer Mutter bei der letzten Reise beistehen zu können.

Sie kam gerade noch rechtzeitig, um ihre Mutter, voller Trauer, Unglaube und Selbstzweifel zu ihrer letzten Ruhe zu geleiten.Das Geschehene nagte stark an der jungen Schamanin und so stürtzte sie sich nur noch umso verbissener in die Lehren der Elemente.

Als Sechmet nach fast 20 Jahren von ihrer langen Reise nach Donnerfels zurückkehrte und erfuhr, was in ihrer Abwesenheit geschehen war, begab sie sich umgehend auf die Suche nach ihrer Schwester.
Sie fand sie schliesslich auf der Anhöhe der Ältesten, vertieft in einem Buch lesend. Sie wirkte ausgelaugt.
Sechmet drang sie dazu, Donnerfels zu verlassen. Sie müsse die Welt kennenlernen und endlich wieder Leben zu spüren!

Aenimas folgte nach vielen schlaflosen Nächten voller Selbstzweifel schliesslich unsicher der Bitte ihrer lieben Schwester und begab sich auf die lange Reise in die weite, unbekannte Welt.
Nun ist sie endlich wieder lebendig. Ab und zu erkennt man sogar wieder den Schalk in ihren Augen und oft wirkt sie noch etwas unsicher, wenn nicht sogar naiv. Doch durch ihre kurze Kindheit ist das kaum verwunderlich.
Da sie nicht lange alleine reisen wollte, tat sie es schon bald ihrer Schwester gleich und schloss sich dem edlen Stamm der Dunkelhufe an. Nun endlich sind die beiden Schwestern wieder vereint - sehr wol verändert, doch das Band zwischen ihnen ist so fest wie einst an den glücklichen Tagen, die sie gemeinsam herumtollend in den Ebenen von Narache verbrachten.

In Gedenken an:

- Nitawa Herbstell, deren rot- mit weiss durchzogenes Fell für den Herbst und den Winter steht, die das Versprechen eines neuen Frühlings geben.

- Tharg Schlachtruf, dessen Schrei auf dem Schlachtfeld alle erzittern lies. Doch konnte er die Stimme nie gegen die Grimmtotem erheben. Eine der unzähligen Schlachten kostete dem edlen Tauren vermutlich sein Leben

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Nuryn Wildschweif



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BeitragThema: Nuryn´s Story *von René bearbeitet und weiter geschrieben*   Di März 29, 2011 4:52 am

Die Chroniken der Dunkelhufe
~ Der Kriegshäuptling ~

~ Vorwort ~
Mit seinen 82 Sommern zählt Nuryn noch längst nicht zu den Alten in seinem Volk; aufgrund seines Temperaments und der fast schon peitschenden Art wie er seinen Schweif bewegte, wurde ihm schon nach seiner Geburt der Beiname »Wildschweif« gegeben.

~ Prolog ~
Der Shu'halo wurde in Donnerfels geboren. Die Eltern des jungen Bullen kamen bei einem Angriff der Allianz ums Leben, als seine grünen Augen noch nicht einmal zwanzig Sommer gesehen hatten. Nachdem er die Pfade der Jäger beschritten und den Ritus der Volljährigkeit durchlaufen hatte, beschloss er, in die Welt hinauszuziehen. Der noch unerfahrene Jäger zähmte sich eine Wölfin und gab ihr den Namen »Nana«, welcher übersetzt soviel wie »Freund« bedeutet. Zusammen mit dieser treuen Begleiterin sollte er noch viele Abenteuer erleben.

~ Der Fremde in Feralas ~
Nuryn Wildschweif lebte nach seinem Aufbruch aus Donnerfels einige Jahre in Feralas, die Drachkin dort hatten es ihm trotz ihrer Wildheit und Gefährlichkeit angetan, sodass er sie täglich aus sicherer Entfernung beobachtete. Eines Tages jedoch bröckelte der Felsvorsprung auf dem er ich verborgen hatte ab und rutschte mitsamt dem Shu'halo in die Tiefe. Die Drachkin gerieten in Aufruhr und griffen den jungen Jäger und seine Begleiterin an. Die Erdenmutter wollte es, dass dem unerfahrenen Bullen ein anderer Shu'halo in Begleitung eines gewaligen geisterhaften Wolfes zu Hilfe eilte und die Drachkin mit der Kraft der Elemente verjagte. »Ihr solltet das nächste Mal vorsichtiger sein Bruder!« waren die ersten Worte die Nuryn von dem fremden, schwarzfelligen Tauren zu hören bekam. Der junge Jäger blickte auf und musterte den hochgewachsenen Shu'halo, ihm fielen sofort die ungewöhnlich hellen Hörner und der Goldene Ring an einem davon auf. Er erhob sich, bedankte sich bei seinem Gegenüber und stellte sich vor. Der ältere Bulle nickte freundlich und erwiderte: »Ich heiße Tirips Erutan Nachtfell, seid gegrüßt Bruder Nuryn Wildschweif.« Nuryn führte den Älteren zu seinem Lager und bot ihm Nahrung und Wasser an, ein Angebot das der Schwarzfellige dankend annahm. Von diesem Tage an wichen die beiden Bullen einander nicht von der Seite und Tirips Erutan Nachtfell begleitete seinen neuen Freund fortan bei seinen Beobachtungen der Drachkin.

~ Die Reise geht weiter ~
Wieder waren einige Jahre ins Land gegangen und die beiden Bullen waren unzertrennliche Freunde geworden. Tirips Erutan Nachtfell sagte, dass er seine Reise durch die Lande Azeroth's fortsetzen wolle. Nuryn bat seinen Freund ihn mitzunehmen und der Ältere willigte ein. Gemeinsam zogen sie durch die Lande, bis sie eines Tages die Düstermarschen erreichten. Auch hier trafen sie auf Drachkin, jedoch unterschieden sie sich deutlich von jenen die Nuryn in Feralas gesehen hatte. Anstelle der glänzenden grünen und gelben Schuppen traten mattschwarze und lavafarbene, scharfkantige Schuppen. Diese Drachkin griffen jeden an der auch nur veruchte in ihre Nähe zu gelangen. Bereits nach mehreren Tagen, an denen sich die beiden Shu'halo den erbitterten Angriffen der Schwarzdrachen – die unter dem Befehl des Großdrachens Onyxia standen – erwehren mussten, zogen sich beide schließlich wieder aus den Düstermarschen zurück ins Brachland und kehrten schließlich nach Mulgore zurück. Als ihre Hufe den Boden ihrer heimat betraten übergab der geisterhafte Begleiter des Älteren Bullen den beiden Bullen je einen Lederfetzen auf dem das Zeichen eines dunklen Hufabdrucks zu erkennen war und verschwand. Die beiden sahen den gewaltigen Wolf nie wieder, doch hatten sie das Zeichen verstanden das er ihnen gegeben hatte.

~ Ein neuer Stamm ~
Die beiden Shu'halo kehrten nach Donnerfels zurück, nachdem sie einige Tage im Dorf der Bluthufe gerastet hatten und baten Oberhäuptling Cairne Bluthuf und die Ältesten von Donnerfels um ihre Zustimmung für einen neuen Stamm. Der Stamm der Dunkelhufe, wart geboren und die beiden Bullen gaben sich die Titel eines Friedens- und eines Kriegshäuptlings, da keiner von ihnen die Führung des Stammes allein für sich beanspruchen wollte. Der noch junge Stamm, welchen man noch heute als die »Dunkelhufe« kennt, zog in den Süden Mulgores und schlug seine Zelte zwischen dem Steinbullensee und der Straße ins Brachland auf.

Die Jahre gingen ins Land und der Stamm der Dunkelhufe wuchs. Immer mehr Shu'halo folgten den beiden Bullen und schlossen sich ihrem Stamm an. Eines Tages machten Tirips Erutan Nachtfell und Nuryn Wildschweif, auf einer Erkundungsreise auf dem neuentdeckten, unwirtlichen Kontinent Nordend eine Entdeckung, die den Stamm der Dunkelhufe später prägen sollte. Sie stießen bei ihrer Reise auf ein Volk, das dem ihren sehr ähnlich – jedoch weit besser an die Witterung des nördlichen Kontinents angepasst war als die Shu'halo – die Taunka. Die beiden Häuptlinge fanden für einige Zeit Zuflucht bei diesem Volk und erfuhren von ihnen auch, dass sie mit einem Volk, das sie als Vrykul bezeichnet im Krieg lägen. Die Taunka erbaten die Hilfe der Dunkelhufe im Kampf gegen die Vrykul und Friedenshäuptling Tirips Erutan stimmte zu. Doch wollte er unnötiges Blutvergießen vermeiden und gab den Taunka daher sein Wort eine friedliche Lösung für den Konflikt zu finden. Er wollte einen Waffenfrieden zwischen diesen beiden Völkern erreichen und so kehrten er und Nuryn Wildscheif zu ihrem Stamm in Mulgore zurück, welcher in ihrer Abwesenheit von Unterhäuptling Shylenai Zwillingsaxt geführt worden war.

~ Die Reise nach Nordend ~
Die beiden Häuptlinge riefen den Stammesrat zusammen um über die Reise der Dunkelhufe nach Nordend zu beraten. Dem Wunsch der Beiden – den Taunka zu helfen – wurde zugestimmt und der Stamm bereitete sich auf die lange und beschwerliche Reise nach Nordend vor. Nachdem der Stamm seine Zelte abgebrochen und Vorräte für die Reise angelegt hatte, begann der lange Weg der Dunkelhufe gen Nordend. Die Reise wurde noch dadurch erschwert, dass Shylenai Zwillingsaxt ein Kalb erwartete, sodass der Stamm nur langsam vorankam und eine Reise über die östlichen Königreiche die werdende Mutter nur noch weiter unnötig belastet hätte. So blieb den Shu'halo keine Wahl, als mit einem Zeppelin vor Orgrimmar die Boreanische Tundra anzusteuern. Der unwirtliche Kontinent, der das Ziel des Stammes war bereitete den Shu'halo große Schwierigkeiten, denn anders als die Taunka waren sie nicht an diese kalte Witterung angepasst. Immer wieder mussten sie auf ihrem Weg aus der Tundra in den Fjord im Osten des Kontinents rasten und Schutz vor dem einkalten Wind und der Gefahr suchen, die etwa von riesigen hungrigen Wölfen und gigantischen zentaurenartigen Kreaturen mit gewaltigen Stoßzähnen ausging. Als der Stamm schließlich den Heulenden Fjord erreichte rasteten sie ein letztes Mal im Lager der Winterhufe, jenem Dorf der Taunka, in welchem schon die beiden Häuptlinge seinerzeit Zuflucht gefunden hatten.

~ Das neue Lager und der Krieg mit den Vrykul ~
Das Lager der Winterhufe war nicht groß genug um neben seinen eigentlichen Bewohnern, den Taunka auch noch den Stamm der Dunkelhufe aufzunehmen. Das wussten die beiden Häuptlinge und so schickten sie Späher aus um einen geeigneten Platz für ein eigenes Lager zu finden. Nach mehreren quälend lang erscheinenden Tagen waren sie fündig geworden. Ein Stück südlich eines Dorfes der Vrykul – namens Niffelvar – auf den Klippen gab es einen Ort der wie geschaffen für das Lager des Stammes war. Es gab dort reichlich Wild dass gejagd werden konnte, und auch das Wasser war nicht weit entfernt. Aber auch ein anderes Wesen lebte dort wie sich später herausstellte. Ein gewaltiger Sturmriese, der hin und wieder am neuen Lagerplatz der Dunkelhufe vorbeistapfte und ein ums andere Mal sogar vertrieben werden musste, als er dem Lager gefährlich nahe kam und seine schweren Schritte den Boden unter den Hufen der Shu'halo erbeben ließen.

Die große Nähe zum Dorf der Vrykul war ebenfalls gefärhlich, immer wieder kam es zu heftigen Angriffen der wilden und hünenhaften Menschen auf das Lager. Doch war dieser Ort auch strategisch sehr nützlich, gestattete er doch den Dunkelhufe, die Vrykul aus halbwegs sicherer Entfernung zu studieren. Nach zwei Jahren des Krieges mit den Vrykul hatte der inzwischen alte Friedenshäuptlling der Dunkelhufe genug. Er bat Nuryn Wildschweif ihn bei ersten Verhandlungsversuchen mit den Vrykul zu begleiten. Die Verhandlungen scheiterten kläglich, als die aufgebrachten Nordmenschen die Shu'halo mit Gewalt, Hass und Kampfschreien empfingen. Die beiden Häuptlinge mussten sich zurückziehen. Nach einem weiteren Jahr, zogen die Dunkelhufe erneut zur Festung Utgarde, der Gewaltigen Trutzburg der Vrykul. Diesmal waren es nicht mehr nur die Häuptlinge, dieses mal waren sie in Begleitung ihrer Unterhäuptlinge und der besten Krieger ihres Stammes. Die Vrykul reagierten wie ein Jahr zuvor, mit Angriffen und Hinterhalten, doch die Dunkelhufe wichen nicht zurück, sie begruben ihre Angreifer unter ihren donnernden Hufen und ihren Waffen. Als sie schließlich den Thronsaal des obersten Anführers der Vrykul betraten wurden sie auch von diesem nicht freundlich sondern mit Drohungen und Gewalt empfangen. Nuryn Wildscheif führte schließlich den tödlichen Streich gegen den König der Vrykul. Der Rest der nun führerlosen Nordmenschen willigte schließlich in den Waffenfrieden ein, die Dunkelhufe hatten ihr Ziel erreicht, wenn auch anders als ihr Friedenshäuptling es beabsichtigt hatte.

~ Rückkehr in die Alte Heimat ~
Der Waffenfrieden zwischen den Vrykul und den Dunkelhufen, der auch die Taunka – als ihre Verbündeten – einschloss, war erreicht. Der Stamm lagerte noch drei weitere Jahre im Süden des Heulenden Fjords, ehe sie ein weiteres Mal ihre Zelte abbrachen und sich auf einen beschwerlichen Weg machten. Den beiden Häuptlingen waren Gerüchte zu Ohren gekommen, dass die östlichen Königreiche und Kalimdor sich verändert hätten. Sie sandten Kundschafter aus die ihnen von der Art und Schwere dieser Veränderungen berichten sollten. Als sie erfuhren, was vorgefallen war, trafen sie die Entscheidung den Stamm zurück in die alte Heimat zu führen, nach Mulgore.
Der Stamm der Dunkelhufe kehrte nach Kalimdor zurück und fand vieles von dem was sie einst gekannt hatten ganz oder teilweise zerstört vor. Durch das Brachland zog sich eine Gewaltige Kluft und so mussten sie durch das Eschental und das Steinkrallengebirge ziehen um Mulgore zu erreichen. Der Stamm fand für kurze zeit Zuflucht im Klippenläuferposten, dem Lager des Stammes der Klippenläufer im Gebirge. Doch die Art mit der die Orcs dort ihren Krieg fürhten und die Luftverschmutzung durch die nahegelegenen Schlickwerke der Goblins, zwangen den Stamm schon bald dieses Lager aufzugeben.

Nuryn Wildschweif jedoch, hatte den Stamm bereits im – von Garrosh Höllschrei wiederaufgebauten – neuen Orgrimmar verlassen. Er folgte den Traditionen, die er und sein Freund Tirips für den Stamm begründet hatten und übergab seinen Kopfschmuck der jungen Shu'halo Shylenai Zwillingsaxt, als symbolischen Akt, dass sie nun seine Nachfolge antreten solle. Sein Kopfschmuck wurde gemäß den Traditionen der Dunkelhufe verbrannt und Tirips Erutan Nachtfell und Shylenai Zwillinsgaxt führten den Stamm weiter, zurück nach Mulgore.

~ Die Reise des großen grauen ~
Nuryn Wildschweif begab sich in die östlichen Königreiche, er hatte von einem Orc Klan gehört der dort an der Seite der Drachen des roten Drachenschwarms die Schwarzdrachen bekämpfte, den Drachenmalklan. Er war fest entschlossen die Orcs dort in ihrem Kampf zu unterstützen und so lenkte er seine Schritte in das neu entdeckte Schattenhochland. Nach monatelangen, schweren und erbitterten Kämpfen gegen die Drachen des schwarzen Drachenschwarms hatte Nuryn bei den Orcs des Drachenmals großes Ansehen gewonnen. Als die Orcs ihn als Botschafter zum Zinnober Refugium, einem Heiligtum des roten Drachenschwarms, sandten wurde er bei einem Angriff der Schwarzdrachen auf das Refugium tödlich verwundet. Als Dank dafür, dass er das Heiligtum ihres Schwarm so tapfer verteidigt hatte, bewahrte Alexstrasza den Shu'halo vor dem Tode und gewährte ihm Zuflucht bei ihrem Schwarm, bis seine Verletzungen auskuriert wären. Als die Verletzungen nach mehreren Wochen verheilt waren, hatte Nuryn sich bereits einige Kenntnisse in der Sprache der Drachen angeeignet und verließ das Zinnober Rifugium um nach Mulgore und zu seinem alten Stamm zurückzukehren.

~ Heimkehr zu den Dunkelhufen ~
Nuryn Wildschweif kehrte nach Donnerfels zurück um die Dunkelhufe wieder zu finden, doch die Suche bleib erfolglos, er konnte den Aufenthaltsort der Dunkelhufe nicht in Erfahrung bringen. Nach einigen Wochen erfuhr er, von einem Fest namens »A'ke towa Mu'sha« und er erinnerte sich wieder, dass er und sein Freund Tirips seinerzeit bereits über Feste zu Ehren der Augen der Erdenmutter beraten hatten. Und so beschloss er zu diesem Fest zu gehen, in der erwartungsvollen Hoffnung seinen alten Stamm wieder zu sehen und sich ihnen erneut anschließen zu können.




Danke noch mal an René
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